So motivieren Sie Ihr Kinder zum Aufräumen ihrer Spielsachen

Sie geben Ihren Kindern die beste Erziehung und stellen sich gleichzeitig die Frage ob Sie doch noch etwas besser machen könnten. Kennen Sie dieses Gefühl?

Fehler in der Kindererziehung können für eine ganze Familie sehr negative Folgen haben. Und wenn man den Anfängen nicht wehrt, kann sich leicht eine schwierige Situation ergeben. Oft sind es Kleinigkeiten, die zu einem Elefanten werden, ohne dass man es wollte.

So ist es möglich, dass ein Kind am Ende eines Spielnachmittags nicht aufräumt währenddessen ein anderes Kind mit der gleichen Erziehung seine Spielsachen ordentlich aufräumt.  Und Sie haben schon alles versucht das Kind zum Aufräumen seiner Spielsachen zu überreden und sind soweit, dass Sie selbst jeden Tag die Spielsachen Ihres Kindes aufräumen. Dies muss aber nicht sein. Ist es ein Kind, das sehr lebhaft ist, das viele verschiedene Spiele und Sachen schnell und gut gelernt hat, und ununterbrochen in Bewegung ist? Wenn ja, kann ich Ihnen  einen Geheimtipp verraten: Machen Sie mit ihm ein Aufräumwettrennen! Ab und zu mit einem kleinen Preis und einer tollen sinnvollen Fantasiegeschichte, die Ihrem Kind gefällt. Das Kind wird sich dann immer wenn es das Zimmer aufzuräumen hat leicht an diesen Aufräum-Wettbewerb erinnern und innert Kürze die Spielsachen ordentlich aufgeräumt  haben.

Ist Ihr Kind eher so, dass es „sein mit grossem Fleiss aufgebautes kompliziertes Gebäude“ stehen lassen will, und sich schwer tut, es abzubrechen? Dann dürfte es so sein, dass Sie mit einem liebevollen Gespräch und mit viel Geduld mit diesem Kind zum Ziel kommen.

Ist Ihr Kind eher so, dass es der „Macher-Typ“ ist, dann wird es sein mit grossem Fleiss aufgestellte Eisenbahn auch mit Freude wieder abbauen. Vielleicht   im Umgang mit dem Spielzeug nicht so sorgfältig sein wie Ihr Kind das so sein könnte wie das vorher beschriebene  Kind. Wahrscheinlich wird es auch nicht alles ganz in alle Details zerlegen. Es ist ja das Kind, das schnell  und auf möglichst einfache Art mit dem Aufräumen fertig sein will. Es macht es weil es zu machen ist, damit es nachher schon zum nächsten Spielabenteuer gehen kann.

Ist Ihr Kind eher so, dass es sich ganz gut auch alleine an einer Sache verweilen kann, so zum Beispiel bei einem Puzzles, dann können Sie sicher sein, wenn Sie diesem Kind sagen, es soll aufräumen, es sicher wissen will, wohin es das bereits erstellte Puzzle legen kann, und wohin es die restlichen Teile, die noch nicht zusammengesetzt sind, legen kann. Dieses Kind ist wohl das mit dem Sie es mit der Ordnung und dem Aufräumen am Einfachsten haben.

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